Über mich

Ich liebe alles, was dem Leben Tiefe schenkt: Gespräche, die unter die Haut gehen. Begegnungen, die noch lange nachklingen. Stille in der Natur. Echte Gefühle. Das Eintauchen in die Geschichte. Die großen Fragen des Lebens. Für das, was passiert, wenn das Leben tief wird, suche ich Worte und Klänge.

Seit ich denken kann, vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht singe. Manchmal laut. Manchmal leise. Manchmal nur in Gedanken. Bis zu meiner Hochzeit im Oktober 2025 stand ich als André Flimm auf Bühnen, in Kirchen, auf Märkten und überall, wo man singen kann.

Wegen meiner Liebe für die Tiefe und fürs Denken habe ich Theologie studiert, wurde in Theologie promoviert und arbeite inzwischen mit halber Stelle als Pfarrer. Auch nach dem Studium eröffnet mir das Leben immer neue Fragen, denen ich gerne nachspüre, nachgehe, nachdenke. In Musik. Im Schreiben. In der Begleitung anderer.

Besonders am Herzen liegt mir das große Mysterium, das uns von unserem ersten Atemzug an begleitet: unser letzter Atemzug. Was lernen wir für unser Leben, wenn wir wissen, dass wir sterben? 

Um solche Fragen zu ergründen, schlage ich gern leise und gefühlvolle Töne an. Suche die Stille zwischen den Zeilen. Vergrabe mich tief in philosophische, theologische und psychologische Forschung. Dann bricht mal wieder ein Lachen und ein Staunen aus mir heraus und ich bin ganz im Hier und Jetzt. Meine Musik und meine Texte verbinden all das zu Gedanken über Gott und die Welt.

Wenn ich nicht gerade Musik mache, schreibe, lese oder in der Gemeinde unterwegs ist, trifft man mich häufig mit meinem Mountainbike in den hessischen Wäldern.